Spiele für die Autofahrt

Auf einer Fahrt ins Wochenende oder in den Urlaub haben Kinder meistens im Auto nur wenig zu Lachen und werden schnell ungeduldig. Kinder hören gern Kassetten oder CDs oder können auf einem mobilen DVD Player den Lieblingsfilm abspielen.

Aber wer das alles vergessen hat einzupacken, der kann sich eine Zeit lang mit diesen Spielen aushelfen:

Autoschilder 1x1

Bei diesem Spiel suchen alle Mitfahrer auf den Nummernschildern anderer Autos eine Zahl unter 100. Wer zuerst eine 1x1-Ergebniszahl, z.B. 63, entdeckt und auch noch die passende Rechnung an­geben kann, also 9x7, gewinnt einen Punkt. Wer bis zum nächsten Stopp die meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt das Spiel.

Auto Bingo

Jeder Mitfahrer wählt sich zuerst eine bestimmte Autofarbe, z.B. blau. Dann schreibt jeder die Buchstaben von A bis Z auf einen Zettel. Alle fertig? Dann beginnt die Jagd nach den Buchstaben.

Jeder Spieler darf die Buchstaben auf seinem Zettel streichen, die er auf dem Nummernschild eines Fahrzeugs seiner Farbe entdeckt. Kommt da z.B. ein blaues Auto mit dem Kennzeichen: M-GH 637, so darf der Spieler, der sich »blau« als Autofarbe gewählt hat, die Buchstaben M, G und H auf seinem Zettel streichen. Die Jagd dauert zehn Minuten lang. Wer bis dahin die meisten Buchstaben streichen konnte, gewinnt das Spiel.

Autokennzeichen-Sätze bilden

Aus den Abkürzungen der Autokennzeichen kann man auch lustige Sätze bilden. Zum Beispiel wird aus dem Kennzeichen HH-WG "Hallo Holger, wie geht's? aus MS-ID "Morgen sehe ich Dich", und aus V-BS "Vielleicht bis später". Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und sicher sind wieder einige Kilometer geschafft!

Rechnen mit Nummernschildern

Die Zahlen auf den Nummernschilder eigenen sich auch bestens zum Kopfrechnen: Addieren, Subtrahieren, Multiplizieren, Dividieren oder Quersumme bilden - die Rechenart wird vorher festgelegt. Dann entscheidet die Schnelligkeit darüber, wer Rechenkönig oder -königin wird. Der oder die darf dann auch die restliche Fahrtstrecke ausrechnen, wenn die Frage auftaucht "Wann sind wir da?".

Vornamen-Buchstabenjagd

Jeder Mitspieler muss drei Buchstaben seines Vornamens auf Num­mernschildern entgegenkommender oder überholender Fahrzeuge suchen. Hat ein Spieler einen passenden Buchstaben entdeckt, muss er die Mitspieler schnell darauf aufmerksam machen. Wer zuerst drei Buchstaben erspäht hat, gewinnt die Buchstabenjagd.

Ferienfahrt-Singstar gesucht

Im Auto kann man den MP3-Player mit Lieblings-Hits der ganzen Familie zum Laufen bringen - jeder überzeugt mit seiner besten Stimme. Die Jury besteht aus den restlichen Mitfahrern. Und wenn sich alle gegenseitig applaudieren macht es am meisten Spaß.

Zählspiele

Ein Mitspieler sucht sich aus, was er zählt (z.B. gelbe Autos, die einem entgegen kommen) und die anderen müssen erraten, was gezählt wird. Gezählt werden kann quasi alles - Windmühlen, Tunnel oder Brücken, Tiertransporter, blaue Autos oder rote Cabrios?

Ja/Nein-Spiel

Bei diesem Spiel ist alles erlaubt - nur die Worte "Ja" und "Nein" dürfen unter keinen Umständen benutzt werden. Also: Der Spielleiter - in diesem Fall am besten Mama oder Papa - stellt Fragen. Zum Beispiel: Magst du Nudeln? Selbstverständlich! Gehst Du gerne zum Spielplatz? Natürlich! Soll ich Dir an der Raststätte ein Eis kaufen? Klar! Das Spiel ist beendet, wenn das Wort "Ja" oder "Nein" fällt. Pro Antwort, die geschickt den Worten "Ja" und "Nein" ausweicht, gibt es einen Punkt. Gewonnen hat der Spieler mit den meisten Punkten.

Ich sehe was, was du nicht siehst

Dieses Spiel ist auf der Autobahn auf jeden Fall eine Herausforderung. Denn die Dinge, die man sieht, ziehen ziemlich fix an einem vorbei. Zumindest wenn man nicht im Stau steht muss man schnell sein mit dem Raten.

Kofferpacken

Der erste fängt an und sagt: "Ich packe meinen Koffer. Ich nehme mit: ein Handtuch (zum Beispiel)". Der nächste muss den ersten Gegenstand im Koffer noch einmal aufsagen und selbst auch noch einen Gegenstand mit "hinein packen". Also: "Ich packe meinen Koffer. Ich nehme mit: ein Handtuch und einen Ball". Der dritte fügt wieder etwas dazu. Vorsicht: In so einen erfundenen Koffer passen eine Menge Gegenstände und man muss sehr gut aufpassen, nicht einen zu vergessen und lustig sind Sachen, die man eigentlich gar nicht in einen Koffer packen kann.

Wortschlangen bilden

Der erste Spieler nennt ein Wort, das aus zwei Wörtern zusammengesetzt ist, und der nächste muss mit dem letzten Teilwort ein neues bilden. Zum Beispiel: "Autofahrt". Der nächste Spieler muss nun ein Wort finden, das mit "Fahrt" beginnt und dann wieder ein neues zusammengesetztes Wort bilden - also zum Beispiel "Fahrtwind". Das geht dann so: Autofahrt - Fahrtwind - Windrose - Rosenduft - Duft... . Das kann manchmal richtig schwierig werden!

100-Kilometertüten

Kilometertüten lassen Langeweile auf langen Fahrten gar nicht erst aufkommen! Zuerst brauchen Sie so viele kleine Papiertüten, dass Ihr Kind nach jeweils 100 km Fahrtstrecke eine bekommen kann. Dann packen Sie in jede Tüte eine kleine Überraschung: ein Päckchen Studentenfutter, Buchstaben aus Moosgummi, eine Zaubermaltafel, ein Malbuch, ein Rätselheft, eine Kinderkassette, etwas Plastillin, ein Päckchen Spielkarten, ein Wimmelbild, Luftschlangen, Wattebällchen usw.

So, und jetzt muss man sich nur noch 100 Kilometer weit gedulden, bis es die erste Kilometertüte gibt. Der Inhalt aber wird das Kind bestimmt für die nächste 100-km-Strecke beschäftigen und dann kommt die nächste Tüte usw., bis die Familie schließlich fast ohne jede Nörgelei an Ihrem Reiseziel ankommt.

Ansichtskarten

Ansichtskarten einer ganz neuen Dimension kann man leicht herstellen. Jedes Kind bekommt ein großes Stück Pappe, aus dem vorher ein ansichtskartengroßes Rechteck ausgeschnitten wurde.

Nun kann jeder vom Autofenster aus seine Pappe so halten, dass im Ausschnitt eine wunderschöne Ansicht erscheint. Größere Kinder merken schnell, dass das gar nicht so einfach ist. Einmal ist ein Hochspannungsmast »im Bild«, ein anderes Mal saust gerade ein Lastauto vorbei und macht die ganze Schönheit zunichte.

Aber Spaß bringt es allen und so manche schöne Ansicht landet eben nicht in irgendeiner Schublade, sondern bleibt den Kindern für lange Zeit im Gedächtnis.

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